Lightroom vs. Lightroom Classic – welche Version ist die beste für mich?

Du möchtest deine Fotos mit Lightroom bearbeiten, weißt aber nicht, welche der verschiedenen Versionen die richtige für dich ist? Lightroom vs. Lightroom Classic – genau darum geht es in diesem Artikel. Ich zeige dir die wichtigsten Unterschiede der beiden Bildbearbeitungsprogramme, damit du die passende Variante für dich findest.

Lightroom vs. Lightroom Classic – auf einen Blick

  • Speicherung: Lightroom speichert Fotos in der Adobe Creative Cloud, kann aber auch lokale Dateien bearbeiten. Lightroom Classic speichert lokal und kann mit der Cloud synchronisieren.
  • Funktionen: Lightroom Classic hat mehr Tools für eine effizientere Bildverwaltung und einen optimierten Workflow.
  • Bildbearbeitung: Beide Programme bieten die gleichen Regler und Einstellungen. Lightroom Classic ermöglicht jedoch feinere Anpassungen und eine intuitivere Bedienung.
  • Kosten: Beide Programme erfordern ein Jahresabo. Direkt bei Adobe zahlst du 12 € pro Monat bei jährlicher Vorauszahlung oder 14,95 € pro Monat ohne Vorauszahlung.
  • Empfehlung: Für Fotograf:innen, Content Creator:innen und ambitionierte Amateurfotograf:innen ist Lightroom Classic die bessere Software.

Inhalte


Was ist Lightroom und Lightroom Classic?

Lightroom Classic und Lightroom sind zwei unterschiedliche Programme von Adobe, die jedoch das gleiche Ziel haben: Sie sind ein All-In-One-Programm, mit dem du deine Fotos verwalten, organisieren und bearbeiten kannst. Zu Lightroom gehört Lightroom für den Desktop und Lightroom Mobile. Wenn du das Programm auf deinem Computer installiert hast, wirst du sehen, dass Lightroom für den Desktop nur Lightroom heißt.

Hier in diesem Artikel geht es ausschließlich um die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von

  • Lightroom (Desktop-Version)
  • Ligthroom Classic

→ Was du grundsätzlich mit den Lightroom-Programmen machen kannst, erfährst du in meinem Beitrag „Was ist Lightroom?“.


Wo und wie werden die Bilder gespeichert und organisiert?

Lightroom

Lightroom speichert deine Fotos in der Adobe Creative Cloud, sodass du von all deinen Geräten darauf zugreifen kannst. Sobald du ein Bild am Computer bearbeitest, kannst du es direkt auf dem Smartphone oder Tablet weiter nutzen. Neu hinzugefügte Fotos werden automatisch nach Datum sortiert und lassen sich zusätzlich in Alben organisieren.

Es ist auch möglich, lokal gespeicherte Bilder mit Lightroom zu bearbeiten, indem du auf die Registerkarte „Lokal“ wechselst. Dann funktioniert Lightroom „nur“ wie ein Datei-Browser, da die Bildverwaltung über die Festplatte läuft und du Bilder nicht direkt in Lightroom verschieben oder in Alben organisieren kannst.

Lightroom Classic

Anders als in Lightroom liegen deine in Lightroom Classic importierten Fotos lokal auf deinem Computer, einer externen Festplatte oder einem NAS – ganz, wie du es möchtest. Gleichzeitig verwaltest du sie direkt in dem Programm. Du kannst Fotos und Ordner verschieben und auch umbenennen. Beim Import legst du fest, in welcher Ordnerstruktur deine Bilder gespeichert werdenund Lightroom bildet diese genau so ab. Diese Import-Einstellungen kannst du auch als Preset speichern, um wiederkehrende Abläufe zu vereinfachen.

Deine Fotos bleiben auch außerhalb von Lightroom zugänglich, da sie nicht in eine geschlossene Umgebung wie die Cloud eingebunden sind. Statt Alben gibt es in Lightroom Classic Sammlungen, mit denen du Bilder unabhängig vom Speicherort sortieren kannst.

Auch in Lightroom Classic hast du die Möglichkeit, deine Bilder über die Adobe Creative Cloud mit Lightroom Mobile zu synchronisieren – oder umgekehrt: Fotos von deinem Smartphone in Lightroom Classic zu bearbeiten.

In der Tabelle findest du wichtige Funktionen für die Bildorganisation im Vergleich:

FunktionLightroom ClassicLightroom (für den Desktop)
Presets für ImportJaNein
Fotos umbenennenJaNein
Fotos und Ordner verschiebenJaNein
Organisieren in SammlungenJaJa nur in der Creative Cloud (Sammlungen heißen Alben)
Organisieren in Smart-SammlungenJaJa, nur in der Creative Cloud (Smart-Alben)
Bearbeitungen werden mit allen Geräten synchronisiertJa, aber nur Smart-Previews (verkleinert und ausreichend für Social Media)Ja

Welche Funktionen zur Bildbearbeitung gibt es und wo liegen die Unterschiede?

Inzwischen sind die Funktionen für die Bildbearbeitung beider Programme nahezu identisch, was du auch in der Tabelle weiter unten sehen kannst. Der Unterschied liegt nicht in den Bearbeitungsmöglichkeiten selbst, sondern darin, wie die Werkzeuge sich bedienen lassen.

Lightroom

In Lightroom für den Desktop sind die Werkzeuge als Symbole in einer Leiste am rechten Rand angeordnet. Die wichtigsten Regler für Licht und Farbe findest du unter „Bearbeiten“. Durch diese klare Benennung ist sofort klar, welche Funktionen sich dahinter verbergen, was den Einstieg besonders einfach macht. Wichtige Funktionen wie das Histogramm oder die Kalibrierung sind jedoch versteckt und erst über die drei Punkte erreichbar. Das minimalistische Design ist in komplett Schwarz gehalten, was modern wirkt, aber den Workflow bremsen kann, da die Tools sich kaum voneinander abheben.

Lightroom Classic

In Lightroom Classic bearbeitest du deine Fotos im Modul „Entwickeln“, das alle Werkzeuge in einer klar strukturierten, vertikalen Anordnung auflistet. Die wichtigsten Regler sind oben platziert, sodass du schnell darauf zugreifen kannst. Auch wenn das Design etwas old-school wirkt, ist die Bedienung intuitiv, da die Funktionen nicht so eng beieinander liegen und sich visuell besser voneinander abheben als in Lightroom. Besonders die Gradiationskurve ist leistungsstärker, da sie zusätzlich parametrische Schieberegler bietet.

Hier in der Tabelle findest du alle wichtigen Funktionen für die Bildbearbeitung auf einen Blick:

FunktionLightroom ClassicLightroom
Grundeinstellungen
(z. B. Belichtung, Weißabgleich, Sättigung)
JaJa
Weißabgleichauswahl (Pipette)JaJa
HistogrammJaJa, versteckt über „…“
Struktur, Klarheit, Dunst entfernenJaJa
ZuschneidewerkzeugJaJa
GradiationskurveJaJa, aber ohne Slider für
parametrische Kurve
Farbmischer / HSL /
Punktfarbe
JaJa
Teiltonung / Color GradingJaJa
Schärfe / Rauschreduzierung mit KI-FunktionJaJa
Körnung und VignetteJaJa
ObjektivkorrekturJaJa
PerspektivkorrekturJaJa
Lokale Anpassungen / MaskierenJaJa
ObjektivunschärfeJaJa
EntfernenJaJa
KalibrierungJaJa, versteckt über „…“

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Vergleich der Funktionen für einen beschleunigten Workflow

Eine weitere große Stärke beider Programme ist die Möglichkeit, den Bearbeitungsworkflow einfacher und schneller zu machen. Neben den grundlegenden Funktionen zur Bildbearbeitung gibt es viele praktische Tools, die dir helfen, effizienter zu arbeiten.

Welche Funktionen haben beide Ligthroom Programme?

  • Bildbearbeitung mit Presets – Mit einem Klick kannst du Voreinstellungen auf deine Bilder anwenden, um Zeit zu sparen und einen einheitlichen Look zu bekommen.
  • Vorher-Nachher-Ansicht und Referenzansicht – Zeigt dir dein aktuelles Bild im Vergleich zum Original oder einer anderen Aufnahme, damit du die Veränderungen besser siehst.
  • Schnappschüsse (in Lightroom: Versionen) – Speichert verschiedene Bearbeitungsstände innerhalb eines Bildes, sodass du jederzeit zu einer bestimmten Version zurückspringen kannst.
  • Batch Editing – Du kannst Einstellungen auf mehrere Fotos gleichzeitig anwenden, um Serienaufnahmen schnell und konsistent zu bearbeiten.

Lightroom Classic: Diese Extras machen den Unterschied

  • Protokoll – Speichert alle Bearbeitungsschritte automatisch, sodass du unbegrenzt zurückspringen kannst, um frühere Anpassungen rückgängig zu machen.
  • Virtuelle Kopien – Ermöglicht das Erstellen mehrerer Bearbeitungsversionen eines Fotos, ohne zusätzlichen Speicherplatz zu verbrauchen, da nur die Bearbeitungseinstellungen dupliziert werden.
  • Presets für den Export – Du kannst Export-Einstellungen speichern, um Bilder schnell für verschiedene Zwecke wie Social Media, Web oder Druck auszugeben.
  • Tethering – Direktes Fotografieren mit einer verbundenen Kamera, sodass die Bilder sofort in Lightroom Classic angezeigt und bearbeitet werden können – ideal für Studio- oder Produktfotografie.

In dieser Tabelle findest du einen großen Verleich der wichtigsten Funktionen für einen schnellen und effizienten Workflow:

FunktionLightroom ClassicLightroom (für den Desktop)
TetheringJaNein
Presets für BildbearbeitungJaJa
ProtokollJaNein
SchnappschüsseJaJa, als Versionen
Virtuelle KopienJaNein, aber Duplikate (Kopien) möglich
Referenzansicht und Vorher-Nachher-AnsichtJaJa
Stapelbearbeitung / Batch EditingJa, durch SynchronisierenJa, aber nur durch das Kopieren und Einfügen
Ad-hoc-EntwicklungJaNein
Mit zweitem Bildschirmen arbeitenJaJa
Plugins installierenJaNein
Presets für ExportJaNein
Nutzung eines Midi ControllersJaNein

Welche Funktionen zum Drucken gibt es in Lightroom und LR Classic?

Wenn es um das Thema Drucken geht, hat Lightroom Classic eindeutig die Nase vorn. Das heißt jedoch nicht, dass du mit der cloudbasierten Version keine Bilder für den Druck optimieren kannst.

Was beide gut können: Exporteinstellungen

Ein wichtiger Aspekt für den Druck sind die richtigen Bildeinstellungen, die du nach der Bearbeitung machst. In Lightroom werden sie als Exporteinstellungen bezeichnet, da die Bilder vor dem Druck aus Lightroom heraus gespeichert werden. Beide Lightroom-Varianten bieten viele Optionen für den Export, die den Druck erleichtern. Möchtest du beispielsweise hochauflösende Bilder weitergeben, kannst du sie auch im TIF-Format exportieren.

Tipp: Beide Programme können Bilder nicht in den CMYK-Farbmodus umwandeln. Wenn du Fotos für den Druck im CMYK-Farbraum bearbeiten möchtest, ist Photoshop die bessere Wahl. Du kannst deine Bilder direkt aus Lightroom Classic oder Lightroom für den Desktop in Photoshop öffnen, wenn das Programm in deinem Abo ist. Dabei wird eine neue Datei erstellt, die anschließend auch in Lightroom gespeichert bleibt.

In welchen Punkten ist Lightroom Classic besser als Lightroom

In Lightroom Classic kannst du im Modul „Buch“ ein Fotobuch mit Vorlagen layouten und deine RAW-Fotos direkt in das Layout einsetzen. Gedruckt wird bei Blurb. In Lightroom ist der Workflow nicht so komfortabel: Du hast die Möglichkeit deine Fotos direkt in die Layout-Software Book Wright von Blurb zu übertragen, wo du sie dann in ein Layout einpflegen kannst.

Im Modul „Drucken“ gibt es verschiedene Vorlagen, mit denen du deine Fotos direkt aus Lightroom Classic aufs Papier bringst. Das Anlegen von eigenen Vorlagen ist auch möglich.

„Drucken“ Modul in Lightroom Classic
Drucken-Modul in Lightroom Classic

Für den Druck von Fine Art Prints über einen Fotoservice ist es von Vorteil, mit einem Softproof das Druckergebnis zu simulieren. Mit der Proof-Vorschau kannst du dann direkt dein Bild für den Druck vorbereiten. Für einen Softproof benötigst du ein ICC-Profil für das Papier, auf dem du drucken möchtest. Das bekommst du auf der Website des Anbieters als kostenlosen Download. Es funktionieren allerdings nur ICC-Profile, die im RGB-Farbraum angelegt sind.


Lightroom Backup – wo liegen die Unterschiede?

Beide Programme bieten keine automatische Datensicherung. Um dein Backup musst du dich also aktiv selbst kümmern. Oft wird die Vorstellung vermittelt, dass die Creative Cloud in Lightroom automatisch als Backup dient – das ist jedoch nicht der Fall. Die Cloud ist nur der Speicherort deiner Originaldateien, aber keine Sicherheitskopie. In der Vergangenheit gab es bereits einen Fall, in dem Adobe-Nutzer:innen durch technische Fehler Dateien in der Cloud verloren haben.

Welche Daten müssen gesichert werden?

Damit deine Bilder und Bearbeitungen geschützt sind, solltest du regelmäßig folgende Dateien sichern, die du in Lightroom und Lightroom Classic bearbeitest:

  • Originaldateien – deine RAWs oder JPGs
  • XMP-Dateien – Diese kleinen Zusatzdateien speichern alle Bearbeitungsschritte, Bewertungen und Metadaten. Sie sorgen dafür, dass deine Anpassungen erhalten bleiben, wenn du die Fotos in ein anderes Programm überträgst oder nach einem Datenverlust wiederherstellen musst.
  • Katalog (nur Lightroom Classic) – Lightroom Classic speichert Bearbeitungen, Sammlungen und Sortierungen in einem separaten Katalog. Ohne diesen sind deine Änderungen verloren, selbst wenn die Originaldateien noch existieren.

Was sind XMP-Dateien?

XMP-Dateien sind kleine Begleitdateien, die Lightroom neben den Originalbildern speichert. Sie enthalten Bearbeitungsinformationen und Metadaten, sodass deine Anpassungen in anderen Programmen sichtbar bleiben. In Lightroom Classic solltest du unbedingt aktivieren, dass Bearbeitungen automatisch in XMP-Dateien gespeichert werden (Katalogeinstellungen → Metadaten → „Änderungen automatisch in XMP speichern“ aktivieren).

Was ist ein Katalog?

Der Katalog in Lightroom Classic: Eine Datenbank, die alle Bearbeitungen, Sammlungen und Bewertungen speichert. Ohne regelmäßige Sicherung könnten alle Anpassungen verloren gehen.


Wieviel kosten Lightroom und Lightroom Classic?

Für beide Programme brauchst du ein Lightroom-Abo mit jährlicher Laufzeit. Direkt über Adobe kostet es ca. 12 € pro Monat (bei jährlicher Vorauszahlung) oder 14,95 € pro Monat (bei monatlicher Zahlung innerhalb des Jahresabos). Über den App Store ist das Abo rund 2 € günstiger, erfordert aber ebenfalls eine jährliche Bindung. Über den Microsoft Store ist es eventuell genauso?

Es gibt außerdem ein Foto-Abo für ca. 24 € pro Monat, das beide Lightroom-Versionen enthält. In diesem Tarif ist auch Photoshop mit dabei. Das frühere, günstigere Foto-Abo für die Hälfte des Preises gibt es leider nicht mehr. Wer es bereits nutzt und den bisherigen Preis behalten möchte, muss auf jährliche Vorauszahlung umstellen.


Welche Version ist die richtige für dich?

Lightroom Classic ist die bessere Wahl, wenn Fotografie ein zentraler Bestandteil deines Jobs oder Alltags ist. Besonders wenn dein Fotoarchiv wächst und du viel am Desktop arbeitest, profitierst du von den erweiterten Verwaltungsfunktionen.

Möchtest du deine Bilder automatisch in der Cloud speichern, sodass sie jederzeit auf all deinen Geräten verfügbar sind – egal ob Smartphone, Tablet oder Laptop – ist Lightroom (Cloud) die richtige Wahl. Besonders wenn du Fotos vor allem für Social Media nutzt und keinen großen Speicherbedarf hast, kann es eine praktische Lösung sein.

Bearbeitest du deine Fotos nur auf dem Tablet und dem Smartphone, lohnt sich ein Blick auf Lightroom Premium. Dieses Abo ist über den App und ich meine auch über den Microsoft Store erhältlich und günstiger, da die Desktop-Variante nicht enthalten ist und du nicht so viel Speicherplatz in der Cloud hast.


Warum ich Lightroom Classic nutze

Ich selbst nutze Ligthroom Classic seit 15 Jahren und habe meine Entscheidung auch nicht geändert, nachdem Lightroom immer mehr Funktionen dazu bekommen hat. Obwohl ich zugeben muss, dass ich jedes Mal neu darüber nachdenke, wenn eine neue Funktion dazukommt.

Da die Fotografie ein wichtiger Teil meines Alltags ist und ich auf so viele praktische Dinge, die Lightroom Classic bietet, einfach nicht verzichten möchte, kommt ein Wechsel für mich nicht infrage.

Es sind spezielle Funktionen wie die für die Druckvorbereitung, die Import- und Export-Presets und die präziseren Einstellungsoptionen für die Entwicklung meiner Presets, die ich einfach nich missen möchte.

Die Möglichkeit, dass man Fotos auch lokal in Lightroom bearbeiten kann, ist für mich auch kein Argument zu wechseln – ich finde es wichtig, meine Bilder direkt und lokal mit Lightroom Classic zu verwalten – das nimmt mir soviel Arbeit ab. Wenn ich Lightroom nutzen würde, bräuchte ich wieder ein weiteres Programm und das macht den Workflow gleich komplizierter.

Trotzdem bin ich ein großer Fan von Lightroom Mobile, da ich viel mit der In-App-Kamera im RAW-Format fotografiere und meine Fotos auch von unterwegs mit meinen Presets bearbeite. Außerdem nutze ich die Möglichkeit meine Bilder zwischen Smartphone und Computer über die Cloud zu synchronisieren. Dadurch kann ich zum Beispiel meine Handyfotos direkt in mein Classic-Archiv übernehmen.


Häufig gestellte Fragen

Welche Dateiformate unterstützen Lightroom und Lightroom Classic im Vergleich?

Die beiden Programme können mit den Dateiformaten JPEG, PNG, TIFF, PSD, HEIF/HEIC, DNG und Kamera RAW arbeiten.


Empfiehlst du Lightroom Classic auch Reisefotograf:innen und Reiseblogger:innen?

Das oft genannte Argument, dass das cloudbasierte Lightroom mobiler sei, sehe ich nicht als echten Vorteil. Wenn du mit einer Desktop-Version arbeitest, brauchst du ohnehin deinen Computer, zum Beispiel als Reiseblogger:in oder Fotograf:in unterwegs. In dem Fall macht es keinen großen Unterschied, ob die Bilder in der Cloud oder lokal gespeichert sind – ohne Laptop geht es nicht.


Ich habe gehört, dass Lightroom besser für Anfänger:innen geeignet ist. Was meinst du dazu?

Ein häufiges Argument gegen Lightroom Classic ist, dass es zu viele Funktionen hat und Anfänger:innen überfordern könnte. Lightroom wirke minimalistisch und daher einfacher. Doch das ist meiner Meinung nach kurzsichtig gedacht: Mit der Zeit wächst dein Wissen und dein Anspruch an die Bildbearbeitung steigt. Ein späterer Wechsel bedeutet zusätzlichen Aufwand – warum also nicht gleich mit dem leistungsfähigeren Programm starten?


Kann man noch alte Versionen von Lightroom Classic kaufen?

Wenn, dann nur gebraucht.


Wird Lightroom Classic eingestellt?

Laut Adobe ist Ligthroom Classic keinesfalls ein Auslaufmodell. Beide Programme würden kontinuierlich weiterentwickelt werden. Lightroom sei eine Neuinterpretation und keine Nachfolgemodell.


Welche Alternativen gibt es zu Lightroom?

ON1 Photo RAW (→ zur Website), Luminar Neo (→ zur Website) und Capture One Pro (→ zur Website).


Wie unterscheiden sich die Videobearbeitungsfunktionen in Lightroom und Lightroom Classic?

In Lightroom kannst du grundlegende Licht- und Farbanpassungen vornehmen und Presets auf Videos anwenden. Lightroom Classic bietet keine direkte Videobearbeitung – hier kannst du Videos lediglich ansehen und im Bibliotheksmodul Presets darauf anwenden.


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